Der „Trauermarsch“ der Neonazis zog im vergangenen Jahr vom Bahnhof bis in die Nähe der Kapelle der Schwarzen Madonna an der Josef-Rouvan-Allee.
Archiv Vollrath
Remagen. Ist es am vergangenen Samstag in Remagen zu einer Hetzjagd durch Linke gekommen? Der Remagener Michael Thull hatte am Sonntag der Rhein-Zeitung diesen Vorfall geschildert, bei dem er zugunsten des Bedrängten eingegriffen habe. Die Polizei hatte zwar bestätigt, dass ihr ein solcher Vorfall gemeldet worden sei. Allein: Man habe niemanden angetroffen, und auch sonst gebe es keinen Hinweis. Jetzt hat sich die Gruppe zu Wort gemeldet, die in den Vorfall verwickelt war. Sie bestätigt die Konfrontation. Und doch klingt ihre Geschichte ganz anders.
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Nach eigenen Angaben handelt es sich bei der Gruppe um 15 junge Erwachsene, die sich „Bündnis NS-Verherrlichung stoppen“ nennt. Aus Sorge um die eigene Sicherheit will niemand seinen Namen nennen. Per E-Mail hat sich die Gruppe an die Redaktion gewandt, um die Situation aus ihrer Sicht dazustellen.