Tradition So war der Trinkzug in Ahrweiler
Alle drei Jahre gehört die Nacht den Schützen: So war der Trinkzug in Ahrweiler

Bürgermeister Guido Orthen (rechts) und Burgundia empfingen die Schützen an der Markplatzecke zur Niederhut.

Hans-Jürgen Vo

Ahrweiler. Es regnete, als der Historische Trinkzug, der alle drei Jahre durch die Ahrweiler Innenstadt führt, sich Sonntagabend am Obertor in Bewegung setzte. Nur wenige Zuschauer bevölkerten die Straßen. Aber die paar Tropfen von oben störten weder die Schützen noch die Anwohner. Die hatten vor ihren Haus- oder Geschäftseingängen wieder ihre „Altärchen“ aufgebaut und kredenzten im Laufe der Nacht mehreren Hundert St.-Sebastianus-Bürgerschützen und St.-Laurentius-Junggesellenschützen den Ehrentrunk in Form eines guten Rotweins.

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Meist in Viererreihen traten die Schützen vor ihre Gastgeber, salutierten und dann stießen alle auf das gegenseitige Wohl an. Noch vor Mitternacht klarte der Himmel auf und bescherte perfektes Trinkzugwetter bis zum Morgen. Rund 200 „Altärchen“ hatten die Ahrweiler für „ihre“ Schützen aufgebaut.

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