Praxedis von Boeselager ging dem Bildhauer Rudolf P. Schneider in dessen Kreuzberger Atelier zur Hand. Sie reichte ihm Kügelchen aus Papiermasse an. Ulrike Walden
Es ist ein besonderes Kunstwerk, das im Kreuzberger Atelier des Bildhauers Rudolf P. Schneider entsteht. Sein Ahrtalkreuz verkörpert, was die Menschen während der Pandemie und der Flutkatastrophe umtrieb. Nun steht die Weihe an.
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Der Kopf hat noch kein Gesicht. Später soll die Figur den Betrachter anschauen. Die Oberfläche des Corpus ist rau, Fetzen überlappen sich. Verletzlich sieht dieser Körper aus. Zerbrechlich. Das liegt am Material. Schneider formt die Christus-Figur aus Pappmaché über einem Drahtgeflecht.