Debatte Peter Staudt wohnt in der Mehlgasse und das mit Begeisterung - Er findet: Verbote würden das Herz der Stadt kaputtmachen: Wohnen in der Altstadt: Lärmgeplagt oder einfach mitten im Leben?
Von der Goldgrube in die Altstadt: Vor 20 Jahren ist Peter Staudt ins wuselige Zentrum gezogen, weil er hier mitten im Leben ist. Bereut hat er das nie – anders als manche Kritiker will er die Altstadt genauso, wie sie ist.
Sascha Ditscher
Koblenz. Vor rund 20 Jahren ist Peter Staudt von der Goldgrube in die Altstadt gezogen – und zwar nicht obwohl, sondern gerade weil hier viel los ist. „Wer in der Altstadt wohnt, der wohnt mitten im Leben – mit all seinen Facetten: feiernden Hochzeitsgesellschaften, Touristenführungen und auch Leuten, die über die Stränge schlagen“, sagt der 62-Jährige. Und genauso will er es haben.
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Dabei weiß Staudt nur zu gut, dass viel und lang gefeiert wird in seiner Nachbarschaft – und auch, dass es heute bei manchen lauter, aggressiver und exzessiver zugeht als früher. Aber wegziehen? „Wenn, dann irgendwann nur noch in den Eltzerhof“, sagt der Koblenzer und lacht.