Long Covid: Vor einem Jahr gründeten zwei Frauen in Koblenz eine Selbsthilfegruppe - Im Interview erzählen sie, wie es ihnen jetzt geht
Wie die immer Erschöpften Kraft tanken: Zwei Frauen berichten in Koblenz aus ihrem Leben mit Long Covid
Sabine Staaden (links) und Angela Lohoff sitzen am Esstisch der Staadens in Boppard-Buchholz. Foto: Matthias Kolk
Matthias Kolk

Vor genau einem Jahr gründeten Sabine Staaden und Angela Lohoff in Koblenz eine Selbsthilfegruppe für Menschen, die an Long Covid erkrankt sind. Aus eigener Betroffenheit. Im Interview mit der RZ sprechen sie über fatale Rehas, erbarmungslose Bürokratie, die heilende Kraft der Akzeptanz und darüber, wie der Einsatz für die Selbsthilfegruppe sie an Grenzen bringt.

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Manchmal würden sie sich wünschen, dass andere sehen könnten, wie krank sie sind. Doch krank sehen Angela Lohoff und Sabine Staaden nicht aus. Für andere sind ihre Beschwerden auf den ersten Blick unsichtbar: Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, chronische Erschöpfung.

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