Prozess gegen 61-jährigen Koblenzer wird fortgesetzt: Gerichtsmediziner zweifelt an Version des Angeklagten
Widersprüche um Messerstich in den Hals: Gerichtsmediziner zweifelt an Version des Angeklagten
Symbolfoto
dpa

Der Prozess gegen einen 61-jährigen Koblenzer vor dem Landgericht Koblenz ist jetzt fortgesetzt worden. Die Staatsanwaltschaft Koblenz wirft dem Angeklagten vor, am 8. April 2020 seine damalige Lebensgefährtin nach einem Streit mit einem Messer in den Hals gestochen und ihr eine lebensgefährliche Verletzung beigebracht zu haben. Danach soll er ihr über Stunden die Hilfe verweigert haben.

Lesezeit 2 Minuten
Die Vorwürfe waren bereits im November 2020 verhandelt, der Mann damals freigesprochen worden. Nachdem der Bundesgerichtshof dieses Urteil aufgehoben hat, ist es jetzt die Aufgabe der 9. Strafkammer um den Vorsitzenden Richter Martin Schlepphorst, alle Fakten neu zu bewerten (die RZ berichtete).

Ressort und Schlagwörter

Koblenz & Region

Top-News aus der Region