Antrag von der Fraktion Die Linke-Partei stößt im Stadtrat auf viel Unverständnis - Klare Worte von OB Langner
Werbeverbot für Bundeswehr im Stadtrat abgelehnt: Harsche Kritik am Antrag der „Die Linke-Partei“
Werbung um Arbeitnehmer bei der Bundeswehr
Im Jahr 2011 wurde die Wehrpflicht ausgesetzt: Dies führte dazu, dass die Bundeswehr breit gefächert für einen Dienst in der Armee wirbt. Die Fraktion „Die Linke-Partei“ beantragte nun in der jüngsten Stadtratssitzung ein generelles Werbeverbot der Bundeswehr an und in städtischen Objekten. Dies sorgte bei den anderen im Stadtrat sitzenden Parteien für breite Ablehnung.
Stefan Sauer. picture alliance/dpa

Koblenz. Mit 8000 zivilen und militärischen Dienstposten ist Koblenz nach Wilhelmshaven der zweitgrößte Bundeswehrstandort in Deutschland. Um diese Dienstposten besetzen zu können, braucht die Bundeswehr, da die Wehrpflicht 2011 ausgesetzt wurde, Freiwillige. Für einen Dienst in der Armee wirbt sie auch bei Jobbörsen, an denen Schulabgänger teilnehmen.

Die Fraktion „Die Linke-Partei“ beantragte nun in der jüngsten Stadtratssitzung ein generelles Werbeverbot der Bundeswehr an und in städtischen Objekten. Ihre Begründung: Die Bundeswehr stelle auch 17-jährige Rekruten ein, wodurch man die auch von Deutschland ratifizierte Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen verletze, was auch Unicef in einem Bericht kritisiert habe.

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