Der Hüttchensbaum am Koblenzer Rheinufer in Neuendorf treibt trotz Rückschnitts und maroder Kernsubstanz immer wieder aus. Irgendwann wird er auseinanderbrechen. Er wurde eingezäunt, um in Würde zu sterben und dabei niemanden durch Bruchholz zu gefährden. Ingo Beller
Um den 214-jährigen Hüttchensbaum vom Rheinufer in Koblenz-Neuendorf ranken sich viele Geschichten. Dank der städtischen Baumpfleger, zuvorderst Stephan Dally, ist es Fachleuten in Meckenheim gelungen, das sterbende Wahrzeichen zu vermehren.
Lesezeit 2 Minuten
Sein Schicksal hat nicht nur die Baumpfleger bewegt, sondern eine ganze Stadt: Der 214 Jahre alte Hüttchensbaum, der am Rheinufer in Koblenz-Neuendorf steht, ist schwer angeschlagen. Er wird langsam, aber sicher auseinanderbrechen. Als im vergangenen Jahr klar war, dass sein Tod unaufhaltbar ist, hatten Baummanager Stephan Dally und sein Team eine Idee: Was wäre, wenn die uralte Schwarzpappel nicht gänzlich sterben, sondern in Form von ...