Chris Dreher zusammen mit seinem Hund an den Rheinanlagen in Koblenz Alexej Zepik
Chris Dreher und seine Hündin Lillifee leben in Koblenz auf der Straße. Die Stadt bietet Menschen wie ihm zwar Unterkünfte zum Übernachten an. Doch weil er „Lilly“ nicht mitnehmen darf, nutzt er sie nicht. Ergibt dieses Hilfssystem so überhaupt Sinn?
Lesezeit 9 Minuten
Es ist kurz vor neun, ein kühler Tag. Noch hat das „Mampf“ zu. Doch Chris Dreher und seine Hündin Lillifee warten schon vor dem Wohnungslosencafé. Neben ihnen stehen weitere Männer und Frauen in dicken zerschlissenen Jacken. Einer hat einen Rucksack und eine Isomatte dabei.