Gericht Der 49-Jährige bestreitet die Tat und schweigt zum Prozessauftakt - Warum das Tötungsdelikt erst Tage später auffiel
Prozessbeginn in Koblenz: Hat Michael K. Servet "Ozan" Kuru erstochen?

Prozessauftakt am Landgericht: Michael K. (rechts) soll in Neuendorf Anfang Dezember 2017 Servet Kuru brutal erstochen haben (links sein Verteidiger Axel Bertram). K. bestreitet die Tatvorwürfe. 

Sascha Ditscher

Koblenz. Elf Messerstiche und drei Schnitte trafen Servet Kuru, Anfang Dezember 2017 in seiner Erdgeschosswohnung in Neuendorf. In Gesicht, Hals, Brust und Nacken. Vermutlich war schon der dritte oder vierte Treffer mit dem Hirschhornmesser tödlich. Erst am Karnevalssonntag (11. Februar) fanden zwei Polizisten die stark verweste Leiche Kurus in dessen Wohnung. Eine Nachbarin hatte „Ozan“, wie er genannt wurde, als vermisst gemeldet.

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Michael K. soll dieses brutale Verbrechen verübt haben. Er soll außerdem Kurus Vespa-Roller gestohlen haben, mehrere Hundert Euro, Schmuck, Armbanduhren, eine EC-Karte, Mobiltelefone und Feuerzeuge. Das Diebesgut soll er auch an Pfandhäuser verkauft haben, um an Geld zu kommen.

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