Kampfmittelsondierung vor dem Neubau der Pfaffendorfer Brücke ist erheblich komplizierter als gedacht - Verzögert sich die Bauzeit?
Neubau der Koblenzer Brücke: Taucher suchen im Rhein nach Bomben
Das Schiff liegt an diesem Mittag unmittelbar unterhalb der Brücke. In einem Rohr mit rund vier Metern Durchmesser sind immer zwei Taucher damit beschäftigt, verdächtige Gegenstände auf dem Boden des Rheins freizulegen und zu untersuchen. Denn wenn hier Löcher für Pfähle gebohrt oder Spundwände in den Fels getrieben werden müssen, braucht man Sicherheit.
Doris Schneider

Koblenz. Wenn bald die ersten Pfeiler für die neue Brücke gebohrt werden, dann muss alles sicher sein. Möglicherweise liegen aber Bomben und Reste der alten gesprengten Brücke im Rhein. Was tun?

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Dass die Brücke und ihr Umfeld in den Tagen des Zweiten Weltkriegs mit Bomben beschossen wurden, dass man auch Reste der dann zuletzt von der deutschen Wehrmacht gesprengten Vorgängerbrücke im Rhein finden würde, das wussten die Verantwortlichen, die den Neubau der Pfaffendorfer Brücke geplant haben, ziemlich sicher.

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