Linus will mit auf die Skifreizeit, wie alle seine Stufenkameraden aus den zehnten Klassen. Klingt einfach, ist es aber nicht. Denn der autistische Junge braucht schon für den normalen Schulalltag einen Integrationshelfer, da er manchmal Motivationsprobleme hat, dazu neigt, sich zurückzuziehen und nicht immer sozial angemessen reagiert - weil er das aufrund seiner Beeinträchtigung nicht kann. Aber wenn Inklusion mehr ist als ein Wort, dann muss diese Situation eben gelöst werden - denkt man.
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Doris Schneider zum Thema Autismus
Dachte auch Linus’ Mutter, die bis ganz kurz vor der Freizeit davon ausgehen durfte, dass alles läuft. Doch dann kam der Bescheid, dass das Jugendamt keinen Begleiter gefunden hat und Linus nicht nur nicht mitkann, sondern außerdem – weil er ja schulpflichtig ist – entweder am Unterricht der neunten Klassen teilnehmen muss oder sich für die neun Tage ganz kurzfristig einen Praktikumsplatz suchen soll.