Johannes Brager ist für das Umfrageinstitut Infratest Dimap an der Pestalozzischule in Koblenz im Einsatz. Die Wähler füllen freiwillig einen weiteren Schein aus, aus dem die Prognosen und Hochrechnungen erstellt werden. Alexej Zepik
Woher wissen die Nachrichtenmacher eigentlich an einem Wahlsonntag um 18 Uhr schon oft so genau, wie die Wahl ausgegangen ist, obwohl noch kein einziger Stimmzettel gezählt ist? Weil Menschen, beispielsweise in der Goldgrube, sie unterstützen.
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Das, was die Wähler in der Goldgrube am Sonntagmorgen gewählt haben, das fließt in die Zahlen ein, die am Sonntagabend Zuschauer um 18 Uhr im ARD-Fernsehen sehen oder bei SWR oder Deutschlandfunk im Radio hören können. Denn ein Mitarbeiter des Meinungsforschungsinstituts Infratest Dimap ist auch vor dem Wahllokal in der Pestalozzischule unterwegs und bittet Wähler, sich an der Umfrage zu beteiligen.