Christiane Walther-Oeckel
Koblenzer Citymanagerin träumt von Sandkasten in Stadt
Die Koblenzer Citymanagerin Christiane Walther-Oeckel (rechts) ist zu Gast im Podcaststudio der Redaktion. Sie erzählt Gastgeber
Die Koblenzer Citymanagerin Christiane Walther-Oeckel (rechts) ist zu Gast im Podcaststudio der Redaktion. Sie erzählt Gastgeberin Katrin Steinert und den Zuhörenden, warum ihr Job Teamwork ist.
Svenja Wolf

Ihr Job klingt groß: Citymanagerin von Koblenz. Was genau Christiane Walther-Oeckel als solche macht, welche Ideen sie und ihr Team haben, warum manche nicht direkt umgesetzt werden und vieles mehr, verrät die 48-Jährige im Talk-Podcast „RZähl mal“. 

Lesezeit 2 Minuten

Ein riesiger Sandkasten mitten auf dem Zentralplatz. Bepflanzte Koblenz-Buchstaben, die die Blicke auf sich ziehen. Im Winter eine Eisbahn für die ganze Familie. Seit fast zwei Jahren gehören solche Ideen zu den Aufgaben von Christiane Walther-Oeckel. In einer neuen Folge von „RZähl mal!“, dem Talkpodcast der Rhein-Zeitung, spricht die Citymanagerin mit Redakteurin Katrin Steinert darüber.

Damit aus einer Idee auch ein konkretes Projekt werden kann, gilt es, drei Hürden zu nehmen: Erstens muss es technisch, rechtlich und sicherheitsmäßig überhaupt möglich sein. Zweitens muss es finanzierbar sein – und drittens: Es muss dem Handel dienen. „Wenn es das nicht tut, ist es nicht unser Projekt“, sagt die 48-Jährige im Podcast. Denn: Als Citymanagerin ist die 48-Jährige dafür zuständig, dass die Projekte helfen, die Innen- und Altstadt lebendig zu machen, dass sie dazu beitragen, Menschen in die Fußgängerzonen zu ziehen. Wie der Schängelmarkt, „Koblenz blüht“, das neue „Koblenz Couture“ und einiges mehr.

Christiane Walther-Oeckel ist Citymanagerin beim Stadtmarketing Koblenz. Sie ist 48 Jahre alt, verheiratet, Mutter zweier Kinder
Christiane Walther-Oeckel ist Citymanagerin beim Stadtmarketing Koblenz. Sie ist 48 Jahre alt, verheiratet, Mutter zweier Kinder und lebt mit ihrem Mann in Altendiez an der Lahn.
Svenja Wolf

Die Idee mit dem Zentralplatz und dem Sandkasten klappte beispielsweise nicht. „Sand und Wasser vertragen sich nur bedingt, wenn es um technische Anlagen geht“, erklärt die Citymanagerin. Aufgeschoben heißt aber nicht aufgehoben. Manche Themen brauchen etwas, bevor sie zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle umgesetzt werden könnten.

Auch der Wochenmarkt ist ein Thema, an dem die Citymanagerin nicht vorbeikommt. Dessen (leidige) Geschichte füllt schon viele Akten. Die 48-Jährige erklärt im Podcast, warum der Fokus aktuell weiterhin auf dem Standort Schlossstraße liegt, auch wenn aus der Bürgerschaft seit Jahren immer wieder der Wunsch nach einem anderen Platz geäußert wird. Auch hier, sagt sie, hält man immer Augen und Ohren offen, um es zu gegebener Zeit anzupacken.

Das ganze Gespräch ab sofort im Podcast – jetzt reinhören!

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