Gemeinschaft Wie ehrenamtliche Helfer Familien unterstützen
Kinderhospiz: An erster Stelle steht das Leben
Eberhard und Elena Ober besuchen einmal in der Woche Jermain (2. von rechts) – schon seit fast zehn Jahren. Oft spielt sein Bruder Tyron mit. Das Ehepaar aus Nassau arbeitet ehrenamtlich für das Koblenzer Kinderhospiz, das die Familie unterstützt. Foto: Sascha Ditscher
Sascha Ditscher

Koblenz/Boppard. Dienstagmittags machen sich Elina und Eberhard Ober aus Nassau auf den Weg. Gut 40 Kilometer und eine knappe Stunde später werden sie schon sehnlichst erwartet: Seit fast zehn Jahren treffen sich das Rentnerehepaar und der knapp 18-jährige Jermain aus Boppard, der im Rollstuhl sitzt und oft gesundheitlich nicht gut dran ist.

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Zum Spielen, zum Zeit miteinander verbringen, zum Ausflug in den Supermarkt, zum Quatschen oder Fachsimpeln über Fußball. Denn Jermain ist Fan von Borussia Dortmund, wie sein Zimmer zeigt. Früher, als es dem Jungen noch besser ging, ging man zum Beispiel auch schwimmen, davon erzählt Jermain, der tagsüber im Heinrich-Haus zur Schule geht, oft.

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