Ein 55-Jähriger aus dem Kreis Ahrweiler fuhr mit seinem Ford, besetzt mit fünf weiteren Insassen (3, 4, 15, 22 und 45 Jahre alt) vom Rastplatz „Auf der Zeg“ entgegen der vorgeschriebenen Richtung auf die A 48 in Richtung Trier. In der Rechtskurve in Höhe der Anschlussstelle Bendorf passierte es: Der Wagen kollidierte nahezu frontal mit dem Audi eines 39 Jahre alten Mannes, der auf dem linken Streifen in Richtung Autobahndreieck Dernbach unterwegs war.
Eines der schwer verletzten Kinder saß nach derzeitigem Kenntnisstand ungesichert auf dem Schoß der Beifahrerin.
Polizei
Von den sechs Insassen des Ford wurden drei schwer und einer schwerst verletzt. „Eines der schwer verletzten Kinder saß nach derzeitigem Kenntnisstand ungesichert auf dem Schoß der Beifahrerin“, schreibt die Polizei. Der Audi-Fahrzeugführer blieb unverletzt. Der Schaden an den zerstörten Fahrzeugen liegt bei 15.000 Euro.
Im Einsatz waren fünf Krankenwagen des Deutschen Roten Kreuzes, 25 Kräfte der Feuerwehren Koblenz und Bendorf, die Autobahnmeisterei und umfangreiche Polizeikräfte. Für Rettung und Unfallaufnahme musste die Richtungsfahrbahn für etwa drei Stunden voll und eine weitere Stunde teilweise gesperrt werden. red
Zeugen werden gebeten sich bei der Polizeiautobahnstation Montabaur, Telefon 02602/932 70, zu melden.