Eine junge Frau, die mit Mitte zwanzig ins Kloster zieht und ihr Leben ganz Gott widmen möchte, ist nicht alltäglich. Schwester Clarita hat das nach ihrem Theologiestudium gemacht. In einer neuen Folge von „RZähl mal“, dem Talkpodcast der Rhein-Zeitung, spricht Schwester Clarita mit Host Nina Borowski über ihren Klosteralltag und auch darüber, wie sich ihr Glaube verändert hat und warum sie auf ihrem Instagram-Account Einblick ins Klosterleben geben möchte.
Schwester Clarita ist ein echtes Schängelchen: sie ist in Koblenz geboren und aufgewachsen. Für ihr Theologiestudium zieht sie nach Freiburg und ist schockverliebt. In Freiburg und den Süden Deutschlands. Ihren Master absolviert sie in Umweltethik in Augsburg. Vor und während des Studiums war sie zweimal auf Zeit in einem Kloster, um zu prüfen, ob das ihr Weg ist. Mit 15 Jahren denkt sie zum ersten Mal über ein Leben im Kloster nach. „Damals fand ich den Gedanken schrecklich. Ich dachte, da hat man nur Regeln und ist eingesperrt“, erzählt die heute 29-Jährige. Das ändert sich, als sie zum zweiten Mal eine Zeit lang im Kloster lebt. „Da habe ich gemerkt, das sind total lustige, humorvolle, normale Frauen und gleichzeitig spielt der Glaube eine ganz wesentlich Rolle“, beschreibt sie. Die junge Frau beschließt, der Ordensgemeinschaft der Dominikanerinnen beizutreten und im Kloster in Arenberg in ihrer Heimatstadt Koblenz zu leben. Im Laufe ihres Noviziats macht sie ihren Instagram-Account öffentlich und gibt Einblicke in ihren Klosteralltag. Denn sie sagt: „So etwas hätte ich mir selbst auch gewünscht.“ Mittlerweile folgen ihr über 25.000 Menschen auf ihrem Account. „Ich habe ein Reel von meinem Noviziat gepostet. Das hat direkt über eine Million Klicks bekommen“, erzählt Clarita. Ein Video von einem gemeinsamen Döneressen mit Mitschwestern beschert den Dominikanerinnen nationales Medieninteresse. Was es damit auf sich hat und wie ihr Klosteralltag aussieht, darüber spricht sie im Podcast. Jetzt reinhören!


