Schlüsselübergabe 
Grundschule Asterstein bekommt mehr Platz
Oberbürgermeister David Langner (3.von links), Schulleiter Martin Lohmer (7. von rechts), Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hüti
Oberbürgermeister David Langner (3.von links), Schulleiter Martin Lohmer (7. von rechts), Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig und Bildungs- und Kulturdezernent Ingo Schneider (1.von rechts) mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft bei der Schlüsselübergabe an der Grundschule Asterstein.
Felix Gras/ Stadt Koblenz

Mit den neuen Räumlichkeiten hat die Grundschule mehr Spielraum, um auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen. Es sind zwei Klassenräume, zwei Betreuungsräume und vier Differenzierungsräume dazu gekommen. 

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Der Erweiterungsbau der Grundschule Asterstein ist fertiggestellt und wird bereits seit den Osterferien genutzt. Am Freitag wurde das Gebäude offiziell übergeben. Bei der Feier waren unter anderem Oberbürgermeister David Langner, Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig, Bildungs- und Kulturdezernent Ingo Schneider, Architekt Jens J. Ternes und Schulleiter Martin Lohmer vertreten. Das teilt die Stadt Koblenz in einer Pressemitteilung mit.

Mit dem Neubau reagiert die Stadt auf den zusätzlichen Raumbedarf der Schule. Der Spatenstich erfolgte am 25. November 2024, im Frühjahr 2026 waren die Bauarbeiten weitgehend abgeschlossen.

Der Erweiterungsbau umfasst zwei Klassenräume, zwei Betreuungsräume und vier Differenzierungsräume. Hinzu kommen eine Bibliothek, ein Mehrzweckraum sowie Räume für Schulleitung und Verwaltung. Moderne Sanitäranlagen und ein Aufzug ermöglichen zudem eine barrierefreie Nutzung.

Zusätzliche Möglichkeiten für die Schule

Oberbürgermeister David Langner verwies bei der Übergabe auf die zusätzlichen Möglichkeiten für die Schule. Die flexibel nutzbaren Räume böten mehr Spielraum, um auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder einzugehen. Das sei insbesondere für die Grundschule Asterstein als Schwerpunktschule wichtig, an der Kinder mit und ohne Förderbedarf gemeinsam lernen.

Die Räume können je nach Bedarf unterschiedlich genutzt werden. Trennwände ermöglichen es, einzelne Bereiche abzuteilen oder miteinander zu verbinden. Dadurch sind verschiedene Unterrichtsformen und die Arbeit in kleineren Lerngruppen möglich. Vor allem die zusätzlichen Differenzierungsräume schaffen weitere Möglichkeiten für die individuelle Förderung.

Neue Geräte für den Schulhof

Auch der Schulhof wird neu gestaltet. Weil der Erweiterungsbau einen Teil der bisherigen Pausen- und Schulhoffläche beansprucht, wurde die Fläche in Richtung der Schule am Bienhorntal erweitert. In der 39. Kalenderwoche sollen noch Tischtennisplatten, Tischkicker und Fahrradständer montiert werden. Die Arbeiten an den Außenanlagen sollen bis Ende September abgeschlossen sein.

Auch bei der Bauweise und Gebäudetechnik wurde auf zeitgemäße Lösungen gesetzt. Der Erweiterungsbau entstand als Holzhybridbau. Für die Energieversorgung verfügt das Gebäude unter anderem über eine Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage. Die Dachflächen werden begrünt.

Architekt Jens J. Ternes sagte, mit dem Neubau sei ein Bildungsstandort entstanden, der sich an neue Lernformen anpassen könne. Nachhaltigkeit und flexible Nutzung seien bei der Planung wichtige Ziele gewesen.

Land fördert mit 1,88 Millionen Euro

Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig verwies auf die Förderung des Landes in Höhe von rund 1,88 Millionen Euro. Die Investition solle dazu beitragen, gute Bedingungen für Unterricht und Schulleben zu schaffen. Die Gesamtkosten für den Erweiterungsbau belaufen sich auf rund acht Millionen Euro.

Schulleiter Martin Lohmer sieht in den neuen Räumen eine gute Ergänzung zum Schulkonzept der Grundschule. Die zusätzlichen Möglichkeiten passten insbesondere zu den Schwerpunkten Differenzierung, gemeinsames Lernen und individuelle Förderung.

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