Auf der Intensivstation im Evangelischen Stift ist eine telefonische Sprechstunde eingerichtet worden
Endlich ein Arzt, der ausgiebig zuhört: Für Angehörige nimmt sich Dr. Molitor viel Zeit
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Dr. Andreas Molitor bespricht sich jeden Morgen mit Angehörigen von Patienten. Foto: GKM/Christina Ehricht
Brost Thomas. GKM/Christina Ehricht

Fast jeder hat die entsetzlichen Bilder in den Corona-Jahren gesehen: Schwer kranke Menschen auf der Intensivstation – und ihre Angehörigen haben keine Möglichkeit, ihnen bei ihrem schwersten Kampf im Leben beizustehen. Sie sind ausgesperrt. Und haben oft keine Chance, an Informationen über den Zustand ihrer Lieben heranzukommen. In Koblenz geht man seit jenen Tagen andere Wege.

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Gerlinde Blaeses Mann war schwer krank und mehr als 90 Tage auf der Intensivstation im Evangelischen Stift in Koblenz. Es war die Zeit der ausklingenden Pandemie, die Intensivstationen wurden durchlässiger. Dennoch: Oftmals – das kennt ebenso fast jeder – sind Angehörige auf der Suche nach dem behandelnden Arzt.

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