Kindeswohl Mutter hat Dreijährigen nach Wochenende nicht zurückgebracht - Warum unternehmen die Behörden nichts?
Ein Vater will seinen Sohn zurück: Mutter hat Dreijährigen nach Wochenende nicht zurückgebracht
Hand in Hand mit dem eigenen Kind – ein Gefühl, dass ein Koblenzer Vater seit Wochen nicht mehr hatte. Denn nach einem Besuchswochenende brachte die getrennt lebende Mutter den Jungen einfach nicht mehr zurück. Der 31-Jährige kämpft seitdem darum, seinen Sohn wiederzubekommen. Foto: Symbolbild dpa
dpa

Koblenz/Viersen. Vermüllt, verwahrlost, verqualmt, nicht kindgerecht eingerichtet. Und mittendrin in dieser Wohnung der kleine Lennard (alle Namen von der Redaktion geändert). Nach einem Wochenendbesuch Ende April hat seine Mutter den Dreijährigen nicht zu seinem Vater nach Koblenz zurückgebracht, obwohl dieser das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht hat. Die 29-Jährige ist nun mit dem Jungen in der Wohnung ihres Lebensgefährten in Viersen am Niederrhein, die ein Kripo-Mitarbeiter als absolut unpassend für ein Kind beschreibt. Der Koblenzer Michael Rheinfeld will seinen Sohn zurück – und weiß nicht mehr weiter.

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Und der 31-Jährige versteht die Behörden nicht. Denn es ist von amtlicher Seite dokumentiert, dass die Wohnung, in der sich Lennard mit seiner Mutter und deren Lebensgefährten aufhält, keine passende Umgebung für ein kleines Kind ist. Und: Der Lebensgefährte ist schon mehrfach „aggressiv und handgreiflich aufgetreten“, bescheinigt das Jugendamt – wenngleich es keine Anzeichen dafür gibt, dass er dem Kind etwas tut.

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