Jennifer Kluge ist der kreative Kopf hinter „Blumenkindjen“. Auf ihrem Instagram-Kanal verfolgen über 7000 Menschen ihre kreativen Kunstwerke und ihre Einblicke in die Malkurse, die sie in den beiden Blumenkindjen-Studios gibt. Angefangen hat sie 2019 mit Malkursen im Nebengewerbe. Damals noch ohne eigene Räume. „Ich habe an den Wochenenden Kurse gegeben und den Raum für jeden Kurs dekoriert und hergerichtet“, sagt sie bei „RZähl mal!“, dem Talkpodcast der Rhein-Zeitung. Onlinekurse haben sie damals durch die Corona-Zeit gebracht. Und dann weiß die heute 35-Jährige: „Ich will meinen eigenen Raum haben.“ Was danach passiert, könnte man Schicksal oder glückliche Fügung nennen. Sie findet bezahlbare Räume in der Koblenzer-Goldgrube, hat einen Vermieter, der sie bei allem unterstützt, und kann nach einiger Zeit sogar noch einen weiteren Raum dazumieten und sich vergrößern, denn die Nachfrage ist groß.

Jennifer Kluge, die in ihrem Instagram-Profil als „Jen“ auftritt - denn ihr Unternehmensname spielt mit dem Wort „Blumenkindchen“ und der Abkürzung „Jen“ aus ihrem Namen -, ist eine Macherin. Sie hat Ideen, Visionen und immer ein Ziel vor Augen. Das nötige Wissen dafür hat sie aus ihrem BWL-Studium. Dort hat sie besonders das Thema „Unternehmensgründung“ fasziniert. Lange Zeit hat sie alles alleine gestemmt. Sie hat in Vollzeit in einer Agentur gearbeitet und an den Wochenenden in ihrem Nebengewerbe Kurse gegeben. Doch irgendwann merkt sie: Das geht so nicht mehr. Das Pensum ist zu hoch. Im Podcast spricht sie offen über diese nicht leichte Zeit und erzählt, warum sie sich Hilfe gesucht hat und warum es ihr heute so viel besser geht.
Mehr denn je steckt sie ihre Energie in ihre Herzensprojekte und scheut kein Abenteuer: Als junge Mutter entschließt sie sich kurzerhand, gemeinsam mit ihrer Frau einen zweiten Laden zu eröffnen. Dieses Mal in der Koblenzer Altstadt: Mit Laufkundschaft und neuem Konzept. Im Podcast sagt sie: „Ich glaube, das wird gut.“
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Kurse bei Blumenkindjen
Seit 2019 gibt Jennifer Kluge Alcohol-Ink-Kurse. Das ist eine Technik, bei der hoch pigmentierte, flüssige Tinte auf Alkoholbasis genutzt wird. Der Alkohol verdampft und zurückbleiben die Farbpigmente. Bei dieser „Flüssigkunst“ entstehen einzigartige Farbverläufe. Seit 2021 bietet sie ebenfalls Pottery-Painting-Kurse an. Hierbei wird Keramik mit verschiedenen Techniken bemalt und anschließend im Brennofen gebrannt. Mehr Infos gibt es unter www.blumenkindjen.com


