Koblenzer Karamellmanufaktur
Bei „Frl. Diehl“ in der Altstadt ist alles Handarbeit
Seit Dezember ist Jenny Krause mit ihrer Karamellmanufaktur "Frl. Diehl" an der Liebfrauenkirche zu finden. Neu hier ist ihre gl
Seit Dezember ist Jenny Krause mit ihrer Karamellmanufaktur "Frl. Diehl" an der Liebfrauenkirche zu finden. Neu hier ist ihre gläserne Manufaktur.
Nina Borowski

Seit dem Umzug der Karamellmanufaktur „Frl. Diehl“ an die Liebfrauenkirche können Neugierige durch ein großes Fenster zuschauen, wie die goldfarbenen Bonbons entstehen. Dabei zieht der Karamellduft aus der gläsernen Manufaktur bis auf die Straße. 

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Bei Jenny Krause, die viele Koblenzer als „Frl. Diehl“ kennen, dreht sich in der Manufaktur alles um Karamell. Seit 2017 produziert sie in Handarbeit Karamellbonbons, Karamellcreme und Karamellgranola. Bei „RZähl mal!“, dem Talkpodcast der Rhein-Zeitung, erzählt die 45-Jährige, wie sie durch eine Bauchentscheidung zur Unternehmerin wurde, wie wichtig ihr die Handarbeit ist und warum die Koblenzer Altstadt für sie genau der richtige Ort für ihre Manufaktur ist.

Der Podcast ist dieses Mal nicht im Studio der Rhein-Zeitung entstanden, sondern in der gläsernen Manufaktur von Frl. Diehl an der Liebfrauenkirche in der Koblenzer Altstadt. Host Nina Borowski ist bei Jenny Krause in der Karamellküche zu Gast. Während des Gesprächs bleiben immer wieder Menschen vor dem großen Schaufenster stehen und schauen neugierig hinein. „Genauso soll es sein“, sagt Jenny Krause. Die Produktion sichtbar zu machen, eine gläserne Manufaktur zu haben, war für sie der Grund, mit ihrem Laden von der Firmungstraße an die Liebfrauenkirche umzuziehen. „Im alten Laden hatten wir die Produktion auch vor Ort und der Karamellduft lag an vielen Tagen in der Luft, aber für die Kunden war es nicht sichtbar, dass wir die Bonbons von Hand machen - vom Kochen über das Gießen, bis zum Wickeln und Stempeln“, sagt die Konditormeisterin.

Für den Sommer hat sie weitere Pläne: Auf dem kleinen Platz zur Liebfrauenkirche wird sie an Tischen und Stühlen Kaffeespezialit
Für den Sommer hat sie weitere Pläne: Auf dem kleinen Platz zur Liebfrauenkirche wird sie an Tischen und Stühlen Kaffeespezialitäten anbieten und es wird auch gebackene Leckereien geben, verrät die Konditormeisterin.
Nina Borowski

Seit Dezember ist Jenny Krause mit ihrer Manufaktur am neuen Standort und seit dem ersten Tag fühlt sich diese Sichtbarkeit für die 45-Jährige genau richtig an: „Wir sind eine Manufaktur und das soll man auch sehen“, betont sie. Im Podcast spricht die zweifache Mutter über ihren beruflichen Weg: Vom Produktdesignstudium an der Bauhaus-Universität in Weimar, die ungeplante Selbstständigkeit und schließlich die Meisterprüfung zur Konditorin. Jenny Krause macht das, was sie tut, jeden Tag mit viel Herzblut und hat bereits weitere Pläne: Am neuen Standort wird es im Sommer draußen auch einen kleinen Cafébetrieb mit selbst gebackenem geben.

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