Der Koblenzer ZF-Standort im Industriegebiet in Kesselheim. Peter Meuer
Jede Nachricht für sich löste eine Schockwelle aus. In ihrer Gesamtheit nahmen sie ein dramatisches Ausmaß an: Mitte September kündigten die Industriefirmen ZF, Stabilus und Novelis an, in Koblenz insgesamt rund 800 Arbeitsplätze abbauen zu wollen.
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Die wirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen sind extrem schwierig, die deutsche Industrie findet auch deshalb nicht aus der Krise. In diesem Jahr gerieten viele namhafte Firmen in Schieflage und kündigten an, Stellen abbauen zu wollen. Da schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, wann diese „Transformationsprozesse“ – wie Arbeitsplatzabbau hier und da schönfärberisch genannt wird – auch den Standort Koblenz erreichen würden.