Annelie Schlösser, geborene Wald, Tochter des letzten Fährmanns von Kaltenengers heute.
Damian Morcinek
Kaltenengers. Heute bietet es vor allem Tieren und Pflanzen einen wichtigen Lebensraum, doch nach dem Zweiten Weltkrieg war das sogenannte „Kahle Loch“ am Kaltenengerser Rheinufer jahrzehntelang die erste Anlaufstelle für die Menschen aus den Rheindörfern, um sicher und zügig die andere Rheinseite zu erreichen. Bis zum Ende der 1970er-Jahre legte dort das Fährboot von Peter Wald ab und an – dem letzten Fährmann von Kaltenengers.
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„Ich bin oft und gerne mitgefahren“, erinnert sich Annelie Schlösser. Die 69-Jährige ist die Tochter des im Jahr 2003 verstorbenen Peter Wald, der in den Rheindörfern besser als Fährpitter bekannt war und die Personenfähre zwischen Kaltenengers und Engers von 1953 an betrieben hat.