Historie Seit Kriegsende war ein Luftschutzstollen auf der Karthause verschlossen - Jetzt wird darüber gebaut, und der Stollen wurde geöffnet
Abstieg in die Koblenzer Vergangenheit: Luftschutzstollen seit Kriegsende erstmals geöffnet

Ein Baustellenstrahler erleuchtet den ehemaligen Luftschutzstollen auf der Karthause. Als er geöffnet wurde, war er geflutet. Als das Wasser abgepumpt wurde, kam zentnerweise Munition zum Vorschein. 

Anke Mersmann

Koblenz. Eine Mauer, im Zweiten Weltkrieg eilig hochgezogen: Seit mehr als 70 Jahren versperrte sie den Abgang zu einem Luftschutzstollen. Was hätte sich nicht alles darin finden lassen können.

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„Vielleicht sogar das Bernsteinzimmer“, scherzt Eva Maria Enders. Sie lacht, schließlich weiß niemand, wo das legendäre Zimmer abgeblieben ist, seit es 1945 in den Wirren des Kriegs verscholl. Immerhin kann jetzt definitiv ein Ort als potenzielle Fundstelle ausgeschlossen werden: der Luftschutzstollen auf der Karthause, genauer an der Simmerner Straße.

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