In geschütztem Raum der Caritas sprechen Heranwachsende über ihre Erfahrungen und bekommen Ratschläge: Wenn Kinder unter Sucht ihrer Eltern leiden müssen: Hilfe bietet ein geschützter Raum
Lea-Marie Faupel (pädagogische Mitarbeiterin, links), Maike Hiesler (Gruppenleitung Palisander) und David Morgenstern (Pastoralreferent) treffen sich donnerstags mit Heranwachsenden im Mehrgenerationenhaus in Mayen. Die Versorgungsregion umfasst den westlichen Landkreis MYK, eine Fläche von circa 550 Quadratkilometern mit etwa 120.000 Einwohnern. Foto: Elvira Bell Elvira Bell
Mayen/Andernach. Wenn die eigenen Eltern Suchtprobleme haben oder psychisch krank sind, ist dies für Kinder mitunter ein Albtraum. In Deutschland leben etwa 2,65 Millionen Minderjährige aus suchtbelasteten Familien sowie schätzungsweise drei Millionen Kinder mit einem psychisch kranken Elternteil.
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Hinzu kommt die Dunkelziffer betroffener Kinder, deren Eltern unter nicht stoffgebundenen Süchten leiden oder aus anderen Gründen statistisch nicht erfasst werden. Das bedeutet, dass etwa jedes sechste Kind in Deutschland betroffen ist. Kinder suchtkranker und/oder psychisch kranker Eltern nennt man „vergessene Kinder“.