Rotary-Matinee mit dem Pianisten Joseph Moog in Mayener Schulaula: Von tiefem Gefühl und Tastenakrobatik: Joseph Moog beeindruckt bei der Rotary-Matinee
Pianist Joseph Moog verwandelt mit seiner Musik die Aula der Dachdeckerfachschule in einen Wiener Konzertsaal oder Salon. privat
Mayen. Sie beeindruckten ihr Wiener Publikum besonders dann, wenn sie in Konzerten und Akademien quasi frei auf dem Klavier zu fantasieren und improvisieren begannen, wenn sie nicht nur höchst virtuos auf den Tasten, sondern mit den Empfindungen der Zuhörer spielten und die mit möglichst unterschiedlichen musikalischen Reizen kitzelten. Wahre Meister in dieser Kunst waren Mozart wie Beethoven. Deshalb durften sich Besucher der Jubiläumsmatinee zum 50. Geburtstag des Rotary Clubs Mayen in der Aula der Dachdeckerfachschule auch quasi in einen Wiener Konzertsaal oder Salon versetzt fühlen, als der in Ludwigshafen geborene, durch familiäre Wurzeln – der Großvater war drei Jahrzehnte lang Vorsitzender der Mayener Rotarier – auch der Eifel verbundene Pianist Joseph Moog die Bühne betrat.
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Denn der mittlerweile international reüssierende, längst vom Wunderkind zum charaktervollen Pianisten gereifte Moog eröffnete sein Programm mit Fantasien beider, mit einer der wenigen überlieferten Fantasien Mozarts, der in d-Moll, KV 397 und mit Beethovens Sonate cis-Moll, op.