Tierheim Mayen fordert Kastrationspflicht für Freigänger und Überwachung - Fangaktion mit Maßnahmenpaket ist teuer
Verwilderte Katzen werden zum Problem – Tierheim Mayen fordert Kastrationspflicht für Freigänger
Eine etwa zehnjährige Katze und ihre vermutlich einjährige Tochter (Foto) aus der Vordereifelgemeinde Weiler können sich glücklich schätzen, sie sind in Falle getappt. Sie wurden zwischenzeitlich kastriert und ärztlich versorgt. Nur durch eine Kastration kann weiteres Leid von Streunern verhindert werden. Sie können nicht vermittelt werden. Fotos: Elvira Bell
Elvira Bell

Katzen sind die beliebtesten Haustiere in Deutschland. Doch nicht alle Samtpfoten haben einen gemütlichen Platz zum Schlafen und regelmäßig ausreichend Futter im Napf. Viele sind krank, Millionen von Streunerkatzen fristen in Deutschland ohne menschliche Obhut ihr Dasein und führen einen elenden Überlebenskampf – auch in der Vordereifelgemeinde Weiler und in Mayen.

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Mitarbeiter des Mayener Tierheims kümmern sich oft auch in ihrer Freizeit um die Streunerkatzen. Eine von ihnen ist Kristina Wagner. Die stellvertretende Leiterin des Mayener Tierheims fordert eine Kastrationspflicht für Freigänger. Allerdings müsse eine solche Verordnung auch kontrolliert werden, betont Wagner.

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