Verliehen der Einsegnung des Mahnmals ein persönliches Gesicht (von links): Thomas Schlich, der Urgroßneffe von Wilhelm Schlich, Heinz Lempertz, Sprecher der Künstlergemeinschaft Albertinum, Pfarrer Artur Schmitt und die beiden Beigeordneten Achim Grün (Stadt Mendig) und Alexander Müller (Verbandsgemeinde Mendig). Elvira Bell
Unter dem Leitthema „Gewalt ist keine Antwort“ hatten sich am Karfreitag auf Einladung der Kulturgemeinschaft Albertinum Mendig etwa 150 Menschen auf dem Parkplatz in der Pellenzstraße versammelt. An diesem Tag erinnern Christen in aller Welt an den Tod Jesu. Die Themen Verlust und Trauer stehen im Mittelpunkt. In der Vulkanstadt wurde mit der Aufstellung eines Mahnkreuzes an ein Attentat erinnert.
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Das Kreuz erinnert an den gewaltsamen Tod von Wilhelm Schlich aus Bell vor 100 Jahren. „Wir haben zur Aufstellung eines Mahnkreuzes den heutigen Karfreitag gewählt“, erklärte Heinz Lempertz, Sprecher der Kulturgemeinschaft Albertinum. „Am 24. Januar 1924 wurde genau an dieser Stelle der von den Separatisten ernannte Landrat Wilhelm Schlich aus Bell erschossen.