Mayen ist für Dominik Schmitt zu einer zweiten Heimat geworden. Der 30-Jährige war zuvor in der Pfarrreingemeinschaft Mayen als Pastoralpraktikant und Diakon eingesetzt. Nun hat er das Sakrament der Priesterweihe empfangen und wirkt fortan als Kaplan in den gleichen Pfarrgemeinden. Elvira Bell
Mayen. Der lang ersehnte Tag der Priesterweihe, die Primiz- und auch die Nachprimizfeier waren für Dominik Schmitt gekommen. Die Rahmenbedingungen waren aufgrund der Corona-Maßnahmen eingeschränkt, sodass die drei ohnehin außergewöhnlichen und emotionalen Ereignisse noch außergewöhnlicher als üblich waren. So gab es beispielsweise keinen Gottesdienst mit Hunderten von Menschen, die dem Jungpriester als Wegbegleiter nahe stehen. Und auch beim Einzel-Primizsegen durfte Dominik Schmitt nicht wie üblich bei dem Erstsegen als neu geweihter Priester seine Hände auf den Kopf des Gläubigen legen, sondern vielmehr nur darüber halten.
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Rückblick: Nachdem die ursprünglich vor Pfingsten geplante Priesterweihe wegen der Corona-Pandemie verschoben wurde, empfang Diakon Dominik Schmitt am 26. September mit weiteren fünf Weihekandidaten im Hohen Dom zu Trier von Bischof Dr. Stephan Ackermann das seltene Sakrament der Priesterweihe.