Neuregelung des kommunalen Finanzausgleichs stellt Stadt vor Probleme
Mindereinnahmen aus Finanzausgleich befürchtet: Muss Andernach auch 2023 Steuern erhöhen?
Wer ein Grundstück in Andernach besitzt, entrichtet dafür in diesem Jahr eine höhere Grundsteuer als noch 2020. Im kommenden Jahr könnte der Hebesatz weiter steigen.
Martina Koch (Archiv)

Andernach. Mit der Erhöhung der Hebesätze für die Grundsteuer B sowie die Gewerbesteuer taten sich die städtischen Gremien bei den Haushaltsberatungen im vergangenen Jahr schwer: Erst in der Haushaltssitzung Anfang Dezember konnten sich die Ratsmitglieder dazu durchringen, den Hebesatz der Grundsteuer B von zuvor 400 auf 440 anzuheben, der Hebesatz der Gewerbesteuer stieg von 400 auf 415 Prozent.

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Die finanzielle Lage der privaten Haushalte hat sich seitdem im Zeichen von Energiekrise und allgemeiner Inflation nicht verbessert, nichtsdestotrotz sieht es derzeit so aus, als komme die Stadt nicht darum herum, die Steuern 2023 ein weiteres Mal zu erhöhen.

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