Künftiger OB gewinnt in allen Bezirken mehr als 50 Prozent der Stimmen - 42-Jähriger überzeugt auch im digitalen Wahlkampf
In allen Andernacher Stimmbezirken klar vorne: Christian Greiner lässt die Konkurrenz alt aussehen
„Frischer Wind und neue Ideen“ – mit diesem Slogan hatte Christian Greiner um die Stimmen der Andernacher geworben – mit Erfolg. CDU und SPD kündigten indes an, Lehren aus dem schlechten Abschneiden der eigenen Kandidaten ziehen zu wollen.
Sascha Ditscher

Andernach. Den klaren Wahlsieg des FWG-Kandidaten Christian Greiner bereits im ersten Wahlgang der Andernacher Oberbürgermeisterwahl darf man getrost als Überraschung bezeichnen. „Das Ziel für jeden Kandidaten war es, in die Stichwahl zu kommen“, fasste der sichtlich geschockte SPD-Kandidat Udo Dames die Erwartungshaltung zusammen, mit der die vier Bewerber um die Nachfolge von Achim Hütten in den Wahlabend gestartet waren. Doch dann kam alles anders.

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Die RZ begibt sich am Tag danach auf die Suche nach Erklärungen für ein Wahlergebnis, mit dem im Vorfeld kaum einer gerechnet hatte. Die Zahlen zeichnen ein klares Bild: Christian Greiner, der 60,9 Prozent der Andernacher Wählerstimmen errungen hat, liegt in allen 15 Stimmbezirken klar mit mehr als 50 Prozent vorn.

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