Die Staatsanwaltschaft Koblenz sowie Gerichte im Landgerichtsbezirk Koblenz, darunter auch das Amtsgericht Mayen, haben im vergangenen Jahr gut 2,53 Millionen Euro in Form von Zuweisungen an gemeinnützige Vereine und die Staatskasse verteilt.
Archiv Andreas Walz
Koblenz/Kreis MYK. Es geht um eine Menge Geld. Genauer gesagt: um gut 2,53 Millionen Euro. Zuweisungen in dieser Höhe haben die Staatsanwaltschaft Koblenz und Gerichte im Landgerichtsbezirk Koblenz im vergangenen Jahr an gemeinnützige Vereine und die Staatskasse verteilt. So weit, so gut – doch das System hat eine große Schwäche.
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Das Geld stammt zum allergrößten Teil aus Ermittlungs- beziehungsweise Strafverfahren, die vor dem Urteil oder auch schon vor der Anklage eingestellt werden. Das ist unter bestimmten Bedingungen möglich, wenn sich die Beteiligten darauf verständigen. Eine dieser Bedingungen ist, dass der Beschuldigte eine Geldauflage zahlt, entweder an die Staatskasse oder an eine gemeinnützige Einrichtung.