Sarah Hatzig und Jan Schumacher erklären den Interessierten die hydrologische Messstation. Patrick van Schewick
Kruft. Die hohe Nitratkonzentration im Grundwasser in der Pellenz ist schon länger ein Problem – auch in Kruft. Trotz enger Zusammenarbeit der ansässigen Landwirte und der Wasserwirtschaft seit den 80er-Jahren, werden auch heute teilweise noch Nitratkonzentrationen von 190 Milligramm pro Liter gemessen, was die erlaubte Menge von 50 Milligramm pro Liter deutlich überschreitet.
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Bereits seit Anfang 2021 gibt es in Kruft das Projekt Aktionsgemeinschaft Wasserschutz Kruft (AKWA). Damit wollen verschiedene Akteure vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Westerwald-Osteifel und dem Wasserversorgungs-Zweckverband Maifeld-Eifel zusammen mit 14 Landwirten erforschen, wie gewässerschonende Landwirtschaft in der Gegend aussehen könnte.