Albert Levi füllte viele Funktionen in der Jüdischen Gemeinde Mayen aus, ehe er emigrieren musste - Projekt der BBS Mayen: Bewegende Momente in Mayen: Gedenktafel für letzten jüdischen Lehrer enthüllt
Albert Levi füllte viele Funktionen in der Jüdischen Gemeinde Mayen aus, ehe er emigrieren musste - Projekt der BBS Mayen
Bewegende Momente in Mayen: Gedenktafel für letzten jüdischen Lehrer enthüllt
Julia Francini (4. von links) befasste sich mit Albert Levis Leben, unterstützt von Lehrer Peter Sczepanski (2. von links). Unter den Ehrengästen mit Schulleiterin und OB war auch die Familie Schöler, die die frühere Jüdische Schule aufwendig hat renovieren lassen, und Architekt Hubertus Müller. Foto: Brost Brost
Mayen. Vor fast einem Jahr hat die Berufsbildende Schule (BBS) Mayen in einem Projekt auf drei Mayener Bürger jüdischen Glaubens aufmerksam gemacht, die zu Zeiten des NS-Regimes verfolgt wurden – dafür sind drei Stolpersteine mit den Namen der Mayener in den Bürgersteig eingelassen worden. Jetzt haben erneut Schüler der BBS des letzten Lehrers der Jüdischen Volksschule gedacht: Albert Levi (1879–1941).
Lesezeit 2 Minuten
Ihm zu Ehren ist an der ehemaligen Schule im Hombrich eine Gedenktafel enthüllt worden.
Erneut sind es zwei Schülerinnen, Julia Francini und Anna Lena May, sowie ihr rühriger Lehrer Peter Sczepanski gewesen, die den Stein ins Rollen gebracht haben. „Alle haben richtig viel auf die Beine gestellt, wir wollen als Schule auch nachhaltig sein“, sagte BBS-Leiterin Alexandra Birk-Märker.