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BonnFilm der Weimarer Zeit: Alles schien möglich

Wolfgang M. Schmitt

Siegfried Kracauer, einer der ersten und bis heute wichtigsten Filmtheoretiker, schreibt: „Die Filme sind der Spiegel der bestehenden Gesellschaft.“ Was dieser Satz in all seinen Facetten bedeutet, zeigt jetzt die Ausstellung „Kino der Moderne. Film in der Weimarer Republik“ in der Bundeskunsthalle Bonn. Es ist nicht nur eine Schau für Cineasten und Stummfilmexperten, vielmehr tritt man durch die Filme ein in das Leben der Weimarer Republik. Frauen im Frack, Männer im Fummel, Rennfahrerinnen und Boxer, pulsierende Städte, ratternde Schreibmaschinen, Tänze auf dem Vulkan, wenngleich dieses Berlinklischee schon damals als solches betrachtet wurde.

Die Bilder hatten gerade erst laufen gelernt, jetzt aber rannten nicht nur sie in einem atemraubenden Tempo – auf der Leinwand und in der Wirklichkeit. Zu sehen ist das spannendste ...

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