Film der Weimarer Zeit: Alles schien möglich

Ball paradox oder fröhlicher Geschlechterwechsel in „Der Fürst von Pappenheim“: An Richard Eichbergs Filmlustspiel von 1927 mit Curt Bois und Mona Maris in den Hauptrollen lässt sich exemplarisch zeigen, wie sich wohlwollende Filmkritiken mit Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft in ihr Gegenteil verkehren konnten. Wurde Curt Bois in der Titelrolle nach der Uraufführung durchweg gelobt und sogar als „deutscher Chaplin“ gepriesen, so mussten Rollenfotos wie dieses aus dem Film nach 1933 als Beweis für „dekadenten Humor“ und „schädlichen, jüdischen Einfluss auf das deutsche Kulturschaffen“ herhalten. Foto: Deutsche Kinemathek
Deutsche Kinemathek
Lesezeit 3 Minuten
Ressort und Schlagwörter
KulturWeitere regionale Nachrichten

Schloss Lieser: Luxus als Leuchtturm für den Tourismus

Onlinevortrag: Sanieren, vorsorgen – und Steuern sparen

Der Mittelrhein wird zur großen Lichtkunstbühne

Innenministerium hält an Doppelmitgliedschaften fest





