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    Rodder Maar: Ein faszinierender See in der Eifel

    Im Winter bei Schnee und Eis ist es fast noch schöner als im Sommer am Rodder Maar bei Niederdürenbach im Kreis Ahrweiler. In dieser frostigen Jahreszeit spüren wir den meditativen Zauber der Eifellandschaft beim 2,7 Kilometer langen Rundgang um das rund fünf Hektar große Flachgewässer besonders stark.

    Vor der Kulisse der Burg Olbrück schimmert die Wasserfläche des Rodder Maares.
    Vor der Kulisse der Burg Olbrück schimmert die Wasserfläche des Rodder Maares.
    Foto: Vollrath

    Es ist ein besonderer Ort, an dem alle Sinne ihre Freude haben. Eine geheimnisvolle Entstehungsgeschichte wird überliefert. Seinen Ursprung soll das Maar einem Meteoriteneinschlag verdanken. Bewiesen ist der Gruß aus dem Kosmos nicht, aber es klingt magisch. Um 1800 diente das Maar als Fischteich für die Herren der Burg Olbrück, die in Sichtweite majestätisch über dem Brohltal thront. Später nutzten es Landwirte als Anbaufläche und Futterquelle. Das Ergebnis seiner 1999 abgeschlossenen Renaturierung ist eine Naturoase mit einer Flora und Fauna, die zum Entdecken – vielleicht mit einem Fernglas oder einer Becherlupe – verführt.

    Kiebitze, Stockenten, Grau- und Silberreiher bevölkern die Wasseroberfläche, in der sich Wolkenformationen und die Burg spiegeln. Zahlreiche Bänke laden zum Rasten, zur Langsamkeit und zur Achtsamkeit ein. Wer hier nicht picknicken will, kann im nahen Bauerncafé Neuer Maarhof einkehren. Der Bauernhof mit Streichelzoo, Hofladen und Schänke bietet einen gigantischen Panoramablick auf die Burg Olbrück. Wer hier die Sonne untergehen sieht, erlebt Momente, die berühren.

    Beate Au


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