Champions League
Wut als Antrieb: Leverkusen hat Playoffs im Visier
Kasper Hjulmand
Kasper Hjulmand
Uwe Anspach. DPA

Bundesligist Bayer Leverkusen brennt nach zwei Liga-Pleiten auf Wiedergutmachung. In der Königsklasse will sich das Team vor hitziger Kulisse das Playoff-Ticket sichern. Gelingt bei Piräus die Wende?

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Piräus (dpa) – Bayer Leverkusen will nach den jüngsten Rückschlägen in der Fußball-Bundesliga in der Champions League wieder in die Erfolgsspur finden. «Wir wollen morgen die Wut über die Niederlage gegen Hoffenheim rauslassen», sagte Offensivspieler Ibrahim Maza vor dem Duell bei Olympiakos Piräus am Dienstag (21.00 Uhr/DAZN). Mit einem Sieg könnte sich Leverkusen schon einen Spieltag vor dem Ende der Ligaphase für die Playoffs qualifizieren.

«Es ist ein sehr emotionales Stadion mit einer super Atmosphäre. Aber wir haben unseren Fokus. Unser Ziel ist, in diesem Turnier in die nächste Runde zu kommen. Mit einem Sieg morgen haben wir dazu die Möglichkeit», sagte Trainer Kasper Hjulmand und betonte mit Blick auf die beiden vergangenen Liga-Pleiten: «Wir müssen uns im Vergleich zu den letzten Spielen verbessern, aber wir sind hier, um das zu schaffen.»

Piräus, das mit bislang fünf Punkten vier Zähler weniger gesammelt hat als die Werkself, steht im Wettbewerb stärker unter Zugzwang und kann seine Chance aufs Weiterkommen nur mit einem Sieg wahren. «Beide Mannschaften haben ihre vergangenen Spiele verloren und kommen daher mit negativen Ergebnissen im Rücken», sagte Piräus-Trainer José Luis Mendilibar und ergänzte: «Beide Teams beginnen bei null. Die vorherigen Spiele zählen nicht.»

© dpa-infocom, dpa:260119-930-568175/1

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