Krankheiten
West-Nil-Virus in Griechenland: Zahl der Infektionen steigt
Mücke saugt Blut am Arm eines Mannes
Schwere Krankheitsverläufe treten vor allem bei älteren Menschen und Personen mit bestimmten Vorerkrankungen auf. (Archivbild)
Patrick Pleul. DPA

Die Zahl der West-Nil-Virus-Infektionen in Griechenland hat sich seit Juli mehr als verfünffacht. Experten raten verstärkt zum Schutz vor Stechmücken.

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Athen (dpa) – Die Zahl der Infektionen mit dem West-Nil-Virus steigt im Urlaubsland Griechenland weiter deutlich. Seit Jahresbeginn wurden landesweit inzwischen 232 Fälle registriert – 19 Menschen starben nach einer Infektion. Das teilte die griechische Gesundheitsbehörde EODY mit.

Vor allem die Hauptstadtregion ist betroffen

Damit hat sich die Zahl der Erkrankungen im Vergleich zu Ende Juli mehr als verfünffacht. Damals waren noch 42 Fälle gemeldet worden, vor einer Woche war es 157 Fälle. Die meisten Fälle wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde im Großraum Athen festgestellt.

Epidemiologen rufen die Menschen immer wieder dazu auf, sich konsequent vor Stechmücken zu schützen. Insbesondere sollten Insektenschutzmittel regelmäßig erneut aufgetragen werden.

Das West-Nil-Virus wird durch Stechmücken übertragen. Die meisten Infektionen verlaufen ohne Symptome oder verursachen nur leichte Beschwerden. Schwere Krankheitsverläufe treten vor allem bei älteren Menschen und Personen mit bestimmten Vorerkrankungen auf.

© dpa-infocom, dpa:260827-930-588670/1

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