Luton/Minneapolis (dpa) – Der britische Billigflieger Easyjet pocht angesichts einer möglichen Übernahmeofferte des US-Investors Castlelake auf möglichst gute Konditionen für seine Aktionäre. Easyjets Aktienkurs stehe wegen der Lage im Nahen Osten und deren Folgen für das Verbrauchervertrauen und die Treibstoffkosten unter Druck, teilte das Unternehmen mit. Bisher habe es weder Gespräche mit Castlelake gegeben noch einen Vorschlag des US-Unternehmens. Die Easyjet-Aktie stieg kurz nach Börsenstart in London um zehn Prozent auf ein Hoch seit Anfang März.
Der Verwaltungsrat von Easyjet werde jedes Angebot von Castlelake prüfen und sei sich der Aufgabe bewusst, den Wert für die eigenen Aktionäre zu maximieren. Castlelake hatte am Freitag bestätigt, über eine Übernahmeofferte für Easyjet nachzudenken. Die Überlegungen befänden sich aber noch in einem frühen Stadium.
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