Meinung zu Sachsen-Anhalt-Wahl
Wie viel Merz können wir uns noch leisten?
Lars Hennemann, Chefredakteur der Rhein-Zeitung
Lars Hennemann, Chefredakteur der Rhein-Zeitung
Kevin Ruehle

Sachsen-Anhalt war ein Schock. Er kann gleichwohl ein heilsamer sein, wenn sich vor allem die Berliner Koalition jetzt Kurs findet und sich nicht selbst darum bringt. So wie bisher geht es nicht weiter, kommentiert Chefredakteur Lars Hennemann.

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Machen wir uns nichts vor: Wenn nicht in zwei Wochen erneut Wahlen anstünden - die Kanzlerschaft von Friedrich Merz wäre nach dem Desaster in Sachsen-Anhalt beendet. So aber muss seine Partei, in der mindestens vier oder fünf große Landesverbände und damit eine für einen Sturz ausreichende Mehrheit gegen ihn steht, zähneknirschend stillhalten.

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