Mannheim (dpa) – Trainer Serge Aubin von den Eisbären Berlin möchte dem gelungenen Auftakt in der Finalserie um den Titel in der Deutschen Eishockey Liga nicht zu große Bedeutung beimessen. «Es war ein wichtiger Auswärtserfolg, aber es war nur ein Spiel – wir müssen weitermachen», sagte er nach dem 7:3-Auswärtserfolg des Hauptstadt-Clubs bei den Adlern Mannheim bei «MagentaSport». Manuel Wiederer stimmte seinem Coach zu und meinte: «Mannheim ist gut genug und erfahren genug, die haken das ab. Da ist es egal, ob du 2:1 oder 15:0 gewinnst.»
Um den Titel zu verteidigen, brauchen die Berliner noch drei weitere Siege in der Best-of-Seven-Serie. Im Heimspiel am Sonntag (16.30 Uhr) bietet sich vor heimischer Kulisse die Möglichkeit, nachzulegen. «Ich denke, wir können noch mehr und werden versuchen, uns zu verbessern», sagte Aubin, der vor allem mit dem Auftritt im letzten Abschnitt nicht zufrieden war.
Die Adler wollen das Momentum aus jenem Schlussdrittel nutzen, das sie mit 3:2 für sich entscheiden konnten. «Das sollte uns genug Selbstbewusstsein geben», sagte Kapitän Marc Michaelis.
Ausfälle drohen auf beiden Seiten
Allerdings müssen er und seine Teamkollegen nicht nur die Niederlage innerhalb kürzester Zeit verdauen, sie müssen wohl auch die Verletzungen von Justin Schütz und Leon Gawanke kompensieren. «Es war nicht unser Abend», sagte Trainer und Sportmanager Dallas Eakins. «Spieler solchen Kalibers zu verlieren, das will man nicht sehen. Aber diese Ausfälle sorgen dafür, dass sich anderen Spielern die Möglichkeit bietet.»
Gawanke musste im letzten Drittel nach einem harten Check von Eisbären-Kapitän Kai Wissmann angeschlagen vom Eis. Der Berliner erhielt eine Spieldauer-Disziplinarstrafe. Er könnte für die Partie am Sonntag gesperrt werden.
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