Düsseldorf/Warnemünde (dpa) – Nordrhein-Westfalen und die Region Köln-Rhein-Ruhr gehen mit Warnemünde als Standort für die Segelevents in den Endspurt der nationalen Bewerbungsphase für die Olympischen und Paralympischen Spiele. Das geht aus einer Mitteilung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am Abend hervor.
Berlin geht mit Warnemünde, München mit Kiel
Genau wie Mitbewerber München hatte NRW bis zuletzt offengelassen, ob Kiel oder Rostock-Warnemünde die Segelwettbewerbe austragen soll. München hatte Anfang der Woche bekanntgegeben, Segeln im Falle einer Olympia-Ausrichtung in Kiel austragen zu wollen. Berlin hatte sich – unter anderem aufgrund der geografischen Nähe – bereits frühzeitig für Rostock-Warnemünde als Partner für die Hauptstadtbewerbung entschieden.
NRW bewirbt sich unter dem Namen «KölnRheinRuhr» neben der bayerischen Landeshauptstadt München und der Hauptstadt Berlin darum, als deutscher Kandidat für die Sommerspiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 ausgewählt zu werden. Die Entscheidung über den deutschen Bewerber fällt am Samstag bei einer außerordentlichen DOSB-Mitgliederversammlung in Baden-Baden.
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