Freiburg (dpa) – Wegen eines Tritts gegen die Tür der Schiedsrichterkabine muss Fußballprofi Matthias Ginter vom Bundesligisten SC Freiburg eine Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro zahlen. Das entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes aufgrund des unsportlichen Verhaltens. Der Weltmeister von 2014 hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.
Als das Schiedsrichterteam um Daniel Siebert nach der Freiburger Bundesligapartie gegen den FC Bayern München (2:3) am vergangenen Samstag bereits in der Schiedsrichterkabine war, schrie Ginter plötzlich vor dieser und trat von außen gegen die Tür, wie es in der DFB-Mitteilung hieß. Mittlerweile habe er sich beim Unparteiischen für diese Aktion entschuldigt.
Freiburg hatte die Begegnung gegen den Rekordmeister erst durch ein Gegentor in der neunten Minute der Nachspielzeit verloren. Nach 90 Minuten hatte es sogar noch 2:1 für Freiburg gestanden, ehe die Münchner das Spiel mit zwei Treffern doch noch drehten.
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