Vor WM-Halbfinale in Berlin
Tanzender Nowitzki ist stolz auf deutsche Basketballerinnen
Belgien - Deutschland
Dirk Nowitzki (l)
Andreas Gora. DPA

Der Einzug der deutschen Basketballerinnen in das WM-Halbfinale bringt sogar Dirk Nowitzki zum Tanzen. Zum weiteren Verlauf will der Superstar aber keinen Tipp abgeben.

Lesezeit 1 Minute

Berlin (dpa) – Die Euphorie nach dem Einzug der deutschen Basketballerinnen in das WM-Halbfinale hat auch den deutschen Superstar Dirk Nowitzki mitgerissen. «Es war eine unglaubliche Stimmung, ich habe mich riesig gefreut», sagte der 48-Jährige, der nach dem Erfolg selbst zum Tanzen angeregt wurde. «Das war eine unglaubliche Teamleistung, die jedermann stolz gemacht hat», lobte er

Der ehemalige NBA-Champion mit den Dallas Mavericks hatte sowohl das Achtel- als auch das Viertelfinale der Frauen um Leonie Fiebig und Nyara Sabally live in Berlin verfolgt. Nach der Niederlage gegen Spanien im ersten Spiel wurde es «von Spiel zu Spiel besser. Die Mannschaft hat sich ins Turnier reingekämpft. Sie lassen sich ein bisschen von der Euphorie tragen.»

Einen Tipp für das Halbfinale, in dem die deutsche Mannschaft an diesem Samstag auf Frankreich trifft (16.30 Uhr/ProSieben Maxx und MagentaSport), wollte der gebürtige Würzburger aber nicht abgeben. «Schauen wir mal, was so geht im Halbfinale», sagte Nowitzki.

Brunckhorst hofft auf Nachwuchs-Förderung

Insgesamt trage der Erfolg dazu bei, den Nachwuchs in Deutschland weiter zu fördern. «Wir reden viel über Sichtbarkeit und Vorbilder. Auf einmal sind diese Vorbilder da», sagte Svenja Brunckhorst. «Nach den Spielen sind die Spielerinnen vor der Halle nah und greifbar.»

Die 3x3-Olympiasiegerin von Paris hat neben Nowitzki die Schirmherrschaft für das seit 2007 bundesweit bestehende soziale Projekt «Baskidballs» übernommen, das junge Menschen unabhängig von Herkunft, Sprache, Religion oder familiärem Hintergrund vereint. Brunckhorst hofft jetzt durch die Erfolge der Basketballerinnen auf neue Einflüsse beim weiblichen Nachwuchs.

«Vor vier, fünf Jahren haben wir vor 80 Leuten gespielt, jetzt sind die Hallen ausverkauft. Die Euphorie in den Hallen löst etwas aus und trägt auch das Team weiter. Es ist so wichtig, dass wir dieses Turnier in unseren Hallen haben.»

© dpa-infocom, dpa:260911-930-671863/1

Ressort und Schlagwörter

Sport

Top-News aus der Region