Diplomatie
Iran: Verhandlungen mit USA am Freitag im Oman
Irans Außenminister Araghtschi
Irans Außenminister Araghtschi
Tatyana Makeyeva. DPA

Kurz vor Beginn neuer Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran gibt es Verwirrung. Irans Außenminister schafft Klarheit. Aber wie reagieren die USA?

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Teheran (dpa) – An diesem Freitag will der Iran nach eigenen Angaben mit den USA im Oman neue Verhandlungen beginnen. Die Atomgespräche seien für 10.00 Uhr (Ortszeit) in der omanischen Hauptstadt Maskat geplant, schrieb Außenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform X. «Ich bin unseren omanischen Brüdern dankbar, dass sie alle notwendigen Vorkehrungen getroffen haben», fügte der Minister hinzu.

Eine offizielle Bestätigung aus Washington gab es zunächst nicht. US-Außenminister Marco Rubio sagte lediglich, die Vereinigten Staaten seien für einen Dialog mit dem Iran und der US-Sondergesandte Steve Witkoff für ein Treffen am Freitag bereit.

US-Präsident Donald Trump hatte vor wenigen Wochen erklärt, beide Länder wollten wieder miteinander sprechen. Zuvor hatte der Republikaner der iranischen Führung noch mit Angriffen gedroht, nachdem der Sicherheitsapparat brutal gegen Massenproteste vorgegangen war.

Viele Iranerinnen und Iraner, die Anfang Januar noch gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik demonstriert hatten, sehen neue Verhandlungen kritisch. Sie fordern einen Machtwechsel und fürchten, dass neue Gespräche der Regierung in Teheran nun den Rücken stärken. Tausende Demonstranten sollen in den Nächten des 8. und 9. Januar getötet worden sein.

© dpa-infocom, dpa:260204-930-643380/1

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