Flutkatastrophe im Himalaya
Zwei Arbeiter nach neun Tagen aus Tunnel in Nepal gerettet
Nach der Sturzflut im Himalaya
Ein geretteter Mann wird von Bergungskräften getragen.
Uncredited. DPA

Mehr als eine Woche nach der Sturzflut im Himalaya sind zwei Männer lebend gefunden worden. In Tunneln werden noch Hunderte Arbeiter vermisst.

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Kathmandu (dpa) – Neun Tage nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya haben Rettungskräfte in Nepal zwei Arbeiter lebend aus einem Tunnel eines Wasserkraftwerks geborgen. Es handle sich um einen 30-Jährigen und einen 45-Jährigen, teilte die Armee mit. Auch der Betreiber der Anlage Trishuli 3A bestätigte die Rettung. Beide Männer würden nach Kathmandu geflogen, sagte ein Sprecher. Ihr Zustand sei nach ersten Eindrücken stabil.

Die Sturzflut aus dem Gletschergebiet im Himalaya hatte zahlreiche Wasserkraftanlagen verwüstet, von denen sich einige noch im Bau befanden. Es werden noch Hunderte Arbeiter vermisst, die in den Tunnelsystemen der Anlagen vermutet werden. Bei der Katastrophe kamen in Nepal und Tibet aktuellen Angaben zufolge mehr als 1.300 Menschen ums Leben, die Zahl der Vermissten geht in die Tausende.

© dpa-infocom, dpa:260904-930-631161/1

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