Kohlebergwerk
Mindestens 82 Tote nach Minenunglück in Nordchina
Feuerwehr in China
Bei einem Minenunglück in Nordchina sind mindestens 82 Personen gestorben.
Johannes Neudecker. DPA

Wie viele weitere Personen weiterhin in der Kohlemine eingeschlossen sind, ist bislang unklar. Die Rettungsarbeiten dauern weiter an.

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Qinyuan (dpa) - Nach einer Gasexplosion in einer chinesischen Kohlemine in der nordchinesischen Provinz Shanxi sind laut chinesischen Staatsmedien mindestens 82 Menschen gestorben. Wie viele Personen weiterhin in der Mine eingeschlossen sind, ist bislang unklar. Die Rettungsarbeiten dauern weiter an.

Am Samstagmorgen hieß es zunächst, dass insgesamt 201 Menschen aus der Mine geborgen wurden, darunter acht Tote. Warum die Todeszahl derart schlagartig nach oben korrigiert wurde, ist bislang unklar. 

Das Unglück hat sich bereits am Freitagabend in einem Bergwerk im Landkreis Qinyuan ereignet, wie Chinas staatliche Agentur Xinhua berichtete. 

Die Provinz Shanxi gilt als einer der Zentren für die chinesische Kohleindustrie. In der Vergangenheit kam es in China immer wieder zu schwerwiegenden Unfällen mit vielen Toten. Die Ursache der Explosion werde laut Xinhua nach wie vor untersucht.

© dpa-infocom, dpa:260523-930-119037/3

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