Wiesbaden (dpa) – Auf Deutschlands Straßen sind im vergangenen Jahr 2.814 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Das waren etwa zwei Prozent mehr als im Jahr 2024 (2.770 Todesopfer), wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte.
Laut den Angaben lag die Zahl der Verletzten nahezu unverändert bei 366.000. Während die Zahl der Leichtverletzten auf 318.000 stieg (plus ein Prozent), ging die Zahl der Schwerverletzten um vier Prozent auf 48.400 zurück. «Dies ist der niedrigste Wert seit 1991, dem ersten Jahr, in dem die Verletzten getrennt in schwer- und leichtverletzt ausgewiesen wurden», erklärten die Statistiker.
Mehr Unfälle mit Verletzten oder Todesopfern
Insgesamt nahm die Polizei im letzten Jahr gut 2,5 Millionen Unfälle auf – das waren in etwa so viele wie in 2024 (minus 0,2 Prozent). Bei 2,2 Millionen Unfällen blieb es demnach bei Sachschäden, was ebenfalls einem geringfügigen Rückgang entspricht (minus 0,3 Prozent). Die Zahl der Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, stieg dagegen um ein Prozent auf gut 293.000.
© dpa-infocom, dpa:260225-930-732544/1

