Leichtathletik
Ogunleye und Mihambo bei Istaf Indoor bezwungen
ISTAF Indoor Meeting in Berlin
Yemisi Ogunleye testete in Berlin für die Hallen-WM.
Andreas Gora. DPA

Yemisi Ogunleye testet in Berlin Istaf für die Hallen-WM - und wird klar geschlagen. Malaika Mihambo beendet ihre Winter-Saison mit einer knappen Niederlage.

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Berlin (dpa) - Die WM-Generalprobe ist Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye beim Istaf Indoor in Berlin nur bedingt gelungen. Die 27-jährige Mannheimerin wurde mit 19,08 Metern Dritte, nachdem sie vor einer Woche den deutschen Hallen-Titel in Dortmund noch mit der persönlichen Bestweite von 20,37 Metern geholt hatte.

Zwei Wochen vor der Hallen-WM in Polen siegte Freiluft-Weltmeisterin Jessica Schilder aus den Niederlanden klar mit 20,69 Metern. Schilder nahm Ogunleye zugleich den Meeting-Rekord in der Uber Arena ab.

Mihambo mit schwächerem zweiten Versuch

Malaika Mihambo verpasste zuvor ihren sechsten Sieg in Berlin denkbar knapp und schloss ihre kurze Hallensaison mit einer Niederlage ab. Die 32 Jahre alte Olympiasiegerin von 2021 sprang 6,57 Meter und musste sich der weitengleichen Niederländerin Pauline Hondema geschlagen geben. Hondema hatte den besseren zweiten Versuch.

An der Hallen-WM nimmt Mihambo nicht teil. «Viel Potenzial, aber im Wettkampf wenig davon entfaltet», sagte die zweimalige Weltmeisterin. «Für mich war die ganze Hallensaison nicht so, wie ich mir das erhofft habe. Da ist auf jeden Fall noch viel im Tank.» Fünf Tage nach ihrem neunten deutschen Hallen-Titel in Dortmund kam Mihambo auch vor 12.000 Zuschauern in Berlin nicht an ihr gewohntes Niveau heran. 

Sechs Fehlstarts bei den Sprintern

Die erst 19 Jahre alte deutsche 60-Meter-Meisterin Philina Schwartz musste nach ihrem Vorlaufsieg im Finale in 7,27 Sekunden mit Rang vier zufrieden sein. Die Kanadierin Sade McCreath gewann in 7,12 Sekunden.

Im ersten Vorlauf der Sprinter mit den deutschen Assen um Hallen-Meister Owen Ansah gab es auch aufgrund eines technischen Defekts sechs Fehlstarts mit zwei Disqualifikationen. Im Finale siegte der britische Hallen-Weltmeister Jeremiah Azu mit einem Meetingrekord von 6,47 Sekunden, die Deutschen waren chancenlos.

© dpa-infocom, dpa:260306-930-780657/2

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